9. Bolivien-Netz Konferenz in Ehlerhausen

In Hannover-Ehlershausen fand die 9. Bolivien-Netz Konferenz über das Wochenende vom 25. bis zum 27. Oktober statt. Es war eine rundum schöne und produktive Konferenz, zu der sich am Freitag ab 16 Uhr nach und nach 18 Mitglieder und Neuzugänge aus verschiedenen Ecken Deutschlands im Gemeindehaus der Ehlershausener Kirche einfanden. Dort waren wir sehr gut untergebracht und fanden eine einwandfrei ausgestattete Küche und gemütliche Räume vor.

Der erste Abend bestand zunächst aus einem gemeinsamen Abendessen und einer kleinen Einführung in die Strukturen und Arbeitsbereiche des Bolivien-Netz e.V. Im Anschluss gab es Raum um einander Kennenzulernen und sich auszutauschen über Erlebnisse und Erfahrungen, neue Ideen und schon existierende Projekte. Am Samstag-Vormittag gab es zunächst eine Einführung in den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Dieser soll in Zukunft weiter ausgebaut werden und zum einen Möglichkeiten des Engagements im Verein transparent darstellen und zum anderen die Vernetzung mit anderen „Boliviengruppen“ verbessern. Im Anschluss daran fand die Mitgliederversammlung des Bolivien-Netz e.V. statt. Dabei wurden zum einen der Vorstand entlastet und neu gewählt und zum anderen die Arbeit des Vereins im vergangenen Jahr kurz vorgestellt und wichtige Anliegen für die zukünftige Arbeit diskutiert.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung bedankte sich das Bolivien-Netz auch ganz herzlich für die aktive Mitarbeit und die Übernahme von Verantwortung bei folgenden Personen: Lukas Tometten, Bastian Rothaupt und Eva Ludwig für den Aufbau und die Durchführung des alas-Projekts bis 2012, sowie bei Simon Schulte und Elizabeth Stauss für die Organisation des zweiten Jahrgangs 2013; bei Marta Stuckenschmidt und Valeska Cordier für die Durchführung des muypronto-Zwischenseminars 2013 für ausreisende Freiwillige und beim letztjährigen Vorstand Valeska Cordier, David Digomann, Bastian Rothaupt, Christopher Hüls und Hannah Schüz für dessen Tätigkeiten.

Am Nachmittag wurde dann in kleineren Gruppen an Projekten weitergearbeitet. Jeder konnte sich einen oder mehrere Themenbereiche aussuchen und seine Ideen einbringen – Öffentlichkeitsarbeit, die Planung eines „Entwicklungstreffens“, Fertigstellung des diesjährigen Kalenders und das Erstellen einer Praktikumsbörse Deutschland-Bolivien – standen zur Auswahl. Ziel war es, an Bestehendem zu arbeiten, Projekte weiter zu entwickeln und auch neue Ideen zu entwerfen. Ein weiterer Punkt, den es zu besprechen galt, war die Zukunft des Projekts ‚Alas‘. Alle Teilnehmer erklärten sich bereit, das Projekt auch in Zukunft tatkräftig zu unterstützen und Verantwortung zu übernehmen, damit der Reverse-Freiwilligendienst fortgesetzt werden kann.

Da wir ein volles Programm hatten und uns auch Zeit zum gemeinsamen bolivianischen Kochen und Essen nahmen, kam uns die Zeitumstellung von Samstag auf Sonntag sehr zu Gute – sie verlängerte den Tag um eine Stunde.

Schön war auch, dass die diesjährigen Freiwilligen aus Bolivien, Nélido und Oscar dabei waren und von ihren Erfahrungen im Freiwilligen Sozialen Jahr in Deutschland berichteten. Am Samstagabend fand die „Fiesta Boliviana“ statt, und es wurden begeistert traditionelle bolivianische Tänze getanzt.

Am Sonntag wurde die Arbeit in den Projektgruppen noch einmal fortgesetzt und in einem abschließenden Plenum neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten verteilt. Erfüllt von dem Wochenende und mit neuer Motivation machten sich alle wieder in ihre verschiedenen Richtungen auf.